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Ein ganz besondere Tagestour am Kap von Südafrika erwartet Sie! Erkunden Sie das Weinland mit einem Oldtimer-Motorrad mit Seitenwagen. Sicher angeschnallt im Seitenwagen spüren Sie den Wind im Haar, die Freiheit der großzügigen Landschaft um sich herum. In gemütlichem Tempo cruisen Sie durch eine der schönsten Szenerien, die Südafrika zu bieten hat. Die Tagestour ist täglich ab 2 Personen buchbar. Die Route kann Ihren Vorstellungen angeglichen werden.

Ablauf: Morgendliche Abfahrt in Kapstadt und Fahrt zum historischen Universitätsstädtchen Stellenbosch, die zweitälteste Stadt Südafrikas. Sie können die alten Häuser und schattigen Alleen bestaunen, Kaffee trinken, Souvenire kaufen oder einfach nur die Kleinstadt-Idylle genießen. Nächstes Ziel ist der Helshoogte Berg-Pass, der uns hinunter in wunderschöne Täler führt, wo eine Weinverkostung auf Sie wartet. Weiter geht es durch Pniel, vorbei am bekannten Boschendal Wine Estate zum lieblichen Tal von Paarl. Empfehlenswert als Mittagsstopp: Backsberg, wo Sie Karoo-Lamm am Spieß gegrillt probieren sollen - zusammen mit einer Weinverkostung oder lassen Sie sich in den Gärten der Boschendal Winzerei zu einem Picknick nieder. Danach steht Paarl auf dem Programm sowie das Seidelberg Wine Estate mit einer weiteren Weinverkostung. Sie besuchen außerdem das dortige Glasbläser-Studio. Danach geht es entspannt zurück zur Mother-City Cape Town.
Safari Fakten
Preis 2013: EUR 280 pro Bike mit Chauffeur
Inbegriffen: Guide, Transport. Nicht inbegriffen: Mahlzeiten und Weinverkostung
Die Fahrzeuge: Die Changjiang CJ750 Motorräder sind eine Kopie des deutschen BMW R71 Motorrades mit Seitenwagen. Sie wurden zwischen den 1950er und 1970er Jahren für die chinesische Rote Armee hergestellt. Die Geschichte dieser Oldtimer begann jedoch mit dem Hitler-Stalin-Pakt, der am 23. August 1939 von den sowjetischen und deutschen AUßenministern Molotow und Ribbentrop in Moskau unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag gestattete Deutschland wirtschaftliche Kooperationen mit sowjetischen Firmen und legalisierte die Ko-Produktion von Motorrädern und Seitenwagen der Firma BMW mit dem russischen Uralmoto Zavod-Unternehmen. Deutschland die Pläne seines neuen BMW R71 Motorrades freizügig weiter, welches in kleiner Auflage zwischen 1938 und 1939 produziert wurde. Als die Nazis die Sowjetunion 1941 überfielen und diese sich mit den westlichen Allierten im Kampf gegen Hitler verbündeten, wurden die Pläne des R71-Modells schließlich gegen Deutschland verwendet. Unter dem Namen M72 hatte die Sowjetunion eine nahezu identische Version des BMW R71 Motorrades hergestellt.
Nach dem Kriegsende versorgte sich die Sowjetunion mit allen Plänen, Designs und Werkzeugen der BMW Motorrad Fabrik - zu dieser Zeit in Eisenach im sowjetischen Sektor - und kam damit auch in Besitz aller Informationen zum R71-Nachfolger R75, das Deutschland bereits 1941 herausgebracht hatte. Diese Technologie führte zum Bau der sowjetischen Militärmotorräder "Ural" und "Dnepr". In den 50er Jahren versuchten sich die Genossen in China an der Produktion eines Militärmotorrades nach dem Modell des deutschen Zündapp KS500 Bikes. Über 4000 Maschinen wurden in China hergestellt, bis die UdSSR den Chinesen die Weiterproduktion des R71/M72-Modells anboten, nachdem sie sich auf die Nach-Produktion des verbesserten R75-Modells konzentrierten. Die Chinesen verloren keine Zeit und produzierten ab 1957 nun unter dem Namen "Chang Jiang" - benannt nach dem Herstellerwerk in Xingjiang - die ehemaligen BMW R71-Motorräder mit Seitenwagen.
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